Fortbildungskonzept / Schulentwicklung

Die Aufgabe der Schule besteht in der Vermittlung von Wissen und der Weitergabe von Werten. Damit dieser Prozess auf lange Sicht gelingen kann, muss ein langfristiges Ziel gesetzt werden, muss klar gestellt sein, wofür die Schule steht und wohin sie will. Nur eine gewisse Kontinuität gewährleistet, dass ein Klima geschaffen wird, in dem jeder, der aktiv am Schulleben beteiligt ist, sich bestmöglich einbringen, seine Fähigkeiten und Schwerpunkte ausschöpfen und durch Weiterbildung vertiefen kann.

Die Anforderungen an die Lehrer und Schüler haben sich verändert. Förderndes und unterstützendes Verhalten, Teamarbeit, die professionelle und strukturierte Aufbereitung von Lernbedingungen, die sowohl auf die individuelle Ausgangslage der Schüler ausgerichtet sind als auch unterschiedliche Lernsettings ermöglichen zentrale Aspekte von Unterrichtsgestaltung. Die Vorbereitung und Durchführung von Unterrichtsvorhaben und Projekten in unterschiedlichem Umfang und Ausmaß sind an unserem Schulstandort in hohem Maß erwartet und erwünscht. Wir setzen in unserem Team die kontinuierliche und verlässliche Bereitschaft voraus, die Schüler grundsätzlich in ihrer Persönlichkeit mit ihren jeweiligen individuellen Schwächen und Stärken anzunehmen.

So verschieden die Kinder sind, die unseren Schulstandort besuchen, so individuell muss auch der pädagogische Zugang gefunden werden. Unser Ziel muss ein
vielschichtiges Angebot sein, damit jedes Kind auf seiner Ebene abgeholt werden kann. Diese Ausgangssituation verlangt eine fachliche, didaktische wie auch kommunikative Kompetenz der jeweiligen Lehrerpersönlichkeit.

Wir erwarten daher, dass jeder Lehrer entsprechend seiner Schwerpunkte und Fähigkeiten Weiterbildungen besucht, sein Wissen vertieft und diese Erkenntnisse dem gesamten Kollegium weitervermittelt und zur Verfügung gestellt wird.

Schreiben: Legasthenie: Diagnostik, Ursachen, Behandlung
Textverständnis: Deutsch als Zweitsprache
Lesen: Steigerung von Lesekompetenz
Mathematik: die Auseinandersetzung mit neuen Unterrichtsmaterialien und Methoden, neuen Standards und Erkenntnissen, die selbstverständlich an die anderen Kollegen weitervermittelt werden.
Musik: ist ein Schwerpunkt an unserem Schulstandort, einige Kollegen sammeln durch Weiterbildung neue Ideen, die allen Kindern zu Gute kommen sollen.
Kunst, Kreativität: ist uns ein wichtiges Anliegen und wird durch Weiterbildung und Museumspädagogik vertieft,
Bewegung: als offene Schule wird der Bewegung eine wichtige Bedeutung zugemessen. Seminare zum „Bewegten Lernen“ sind erwünscht und werden besucht.

Zusätzlich müssen einige Lehrer auf Grund ihrer Aufgabenstellung vorgeschriebene Seminare besuchen. Sei es, weil sie im ersten Dienstjahr sind, eine erste Klasse betreuen oder im kommenden Jahr übernehmen werden, oder sich mit dem Lesescreening beschäftigen müssen. Meine Leitervertretung besucht Führungskräftelehrgänge.

Da wir an unserem Standort einige Zusatzschwerpunkte anbieten wollen, werden auch dafür einige Fortbildungen absolviert. Fremdsprachenschwerpunkte wie: Englisch, Italienisch. Kolleginnen machen die Begleitlehrerausbildung, einen Akademielehrgang zur Begabungsförderung, Fortbildungen zu Sonderpädagogik und Prävention,…

Trotz dieser Kontinuität und langfristiger Zielorientiertheit wird jedes Schuljahr unter ein bestimmtes pädagogisches Konzept gestellt. Es wird am Jahresanfang in der Konferenz besprochen und in regelmäßigen Abständen einer Evaluation unterzogen.

Mathematik: „Sachaufgaben sinnerfassend lesen, eigenständige Bearbeitung und Förderung besonders begabter Schüler“
Deutsch: „Steigerung der Kompetenzbereiche: Hören, Sprechen, miteinander Reden mit Einbeziehung der Nahtstelle Kindergarten-Schule“
Zusätzlich werden in jedem Jahr klassenübergreifende Leseprojekte und spezielle Projekttage angeboten.