5. Woche

Am Montag, dem 26. August haben wir das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ im Wiener Prater besucht. Da konnten wir den Großen der Welt begegnen. Einige von uns ließen sich sofort mit dem legendären Elvis Presley fotografieren, andere dagegen durften Marlene Dietrich, eine deutsch-amerikanische Schauspieler und Sängerin kurz begrüßen. Wieder andere Kinder wollten unbedingt in der Band von Madonna auftreten oder etwas später mit dem österreichischen Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier eine steirische Harmonika spielen. Ein Erlebnis reihte sich an das andere. Wir statteten auch der englischen Königin Elisabeth II. einen kurzen Besuch ab. Einer von uns hat für Napoleon Bonaparte ganz mutig eine Kanone auf einem Schlachtfeld angezündet. Und hoffentlich hat man damit nicht viel Schaden angerichtet. Danach haben wir vom emeritierten Papst Benedikt XVI. unerwartet einen Segen bekommen. Zum Schluss war uns sogar gestattet, die Kaiserin Maria Theresia von Österreich kurz zu besuchen. Beim Abschied hat jeder Schüler einen köstlichen Mozarttaler bekommen. So viele Eindrücke an einem Tag! Und was für eine sausende Reise durch die Jahrhunderte am Anfang der Lernwoche!

Ahoi allerseits!

Was für ein schöner Dienstagnachmittag! Zuerst ein leckeres Essen beim Chinesen. Und dann ein Marsch von der U-Bahnstation Oberlaa zum Wasserspielplatz an der Liesing, wo unser Abenteuer gleich beginnen wird. Von unseren drei Erziehern werden wir nach einer Verschnaufpause in die Welt der Seeleute und Piraten entführt. Denn man muss unbedingt wissen, dass hier in Unterlaa ein echtes Piratenschiff vor Anker liegt. Mit Mast, Ausguck, zwei Spielpodesten und einem Steuerrad.

Nun erkunden wir die Gegend; ein schmaler Pfad führt uns zum Bach, in dessen Bett wir fieberhaft zwischen schlüpfrigen Steinen nach verborgenen Schätzen zu suchen beginnen. Und siehe da, trotz – stellenweise – trübem Wasser werden wir schließlich fündig! Es sind insgesamt drei Handvoll alte Münzen: kleine und große, einige sogar aus teurem Kupfer und bestimmt aus anderen Edelmetallen. Hm, ist das ein Teil von dem verborgenen Schatz der Seeräuber?

Wie dem auch sei … Glücklich und stolz kehren wir mit der U1 in die Waldklosterschule in Begleitung von unseren drei Erziehern zurück.

Gut Nass!

Am Mittwoch, dem 28. August haben wir das Kinderfreibad Gudrunstraße/Absberggasse aufgesucht, welches auf Grund seiner geringen Wassertiefe und Ausstattung für Kinder besonders gut geeignet ist. Das Freibad ist auch nicht weit von unserer Schule entfernt, so etwa 10 Gehminuten, was dafür spricht, dass wir im Sommer mit unseren Schülern im Rahmen einer Sport- bzw. Lernwoche immer wieder hingehen.

An diesem Nachmittag war uns das Wetter wohlgesinnt, denn es war heiß, aber eigentlich nicht so heiß wie am letzten Wochenende. Und es war dort auch schön zu sein. Deshalb verbrachten wir am Wasser mehr als zwei Stunden.

Die Kinder waren glücklich, weil das einfache Herumschwimmen, Tauchen oder Planschen ihnen nicht nur viel Spaß machte und ihren Körper völlig entspannte, sondern auch für ihre Unbekümmertheit und ihr sonniges Gemüt sorgte, was man übrigens am Foto gut erkennen kann.

 

Hakuna Matata! Es gibt keine Sorgen!
Fröhlich und unbeschwert begaben wir uns am Donnerstag ins Kino, um uns mit dem “ König der Löwen “ und viel Popcorn den Nachmittag zu versüßen.

 

Am Anfang war die Mahlzeit …

„Wer mag keine Pizza?“ Niemand zeigt auf; stattdessen rücken die Kinder im Schulhof an den Tisch näher, an dem die Kartons mit verschiedenen Pizzasorten aufgestapelt liegen. Der Andrang wird langsam groß. Aber gleich entspannt sich die Lage, denn die Erzieher teilen die Schachteln mit einer heißen Pizza drinnen sehr schnell aus. Zu dritt gehen die Schüler nun vom Tisch weg und setzen sich irgendwohin. Mmh, ist das lecker! Aber noch mehr lecker wird bestimmt das Eis von Tichy sein, vor allem wenn man die Eissorten, welche man gern isst, selbst bestellt hat.

Nach der Mahlzeit folgt eine kurze Pause. Und danach werden den Kindern drei Stationen angeboten. Jetzt malen die einen ein Bild mit Window Color Farben, während sich die anderen mit dem Fuß ihren Namen auf einem leeren Pizzakarton zu schreiben bemühen. Etwas später werden noch Freundschaftsbänder von einigen Schülern geknüpft.

Derart klingt die Lernwoche unbemerkt aus. Eigentlich schade.