Unser Halbinternat stellt sich vor:

G1 – Das Team der Senkrechtstarter

Nun sind wir dem Kindergarten entsprungen und richtige Schulkinder.
Da gibt´s natürlich eine Menge Neues zu lernen, aber wir lernen schnell.
Wir sind richtige „Senkrechtstarter“ im Erlernen unserer neuen Routine!
Unser gemeinsames Mittagessen bessert sich von Tag zu Tag. Hier legt unser Erzieher besonders Wert auf das richtige Benützen des Bestecks und Tischmanieren wie es ein Volksschulkind haben sollte.

Dann geht´s ans Spielen – meist in den Hof. Ein paar Regeln gibt es auch dort zu erlernen.
Einerseits ist natürlich wichtig, dass wir uns nicht selbst oder andere verletzen, aber es wird auch besonders Wert auf unseren soziale Umgang miteinander gelegt. Wir sollen ja eine richtige Gemeinschaft werden, in der alle an einem Strang ziehen! Niemand wird ausgeschlossen, wir sind ein Team!

Bei der darauffolgenden Hausübung heißt es still und konzentriert arbeiten, aber auch hier machen wir unserem Namen alle Ehre. Nachdem uns unser Erzieher eine Geschichte vorgelesen hat und wir eine Minute bei entspannender Musik Kraft getankt haben, kommen die neu erlernten Buchstaben fast wie selbst aus dem Bleistift! Rücksicht auf andere zu nehmen, die vielleicht nicht so schnell sind, ist hier besonders wichtig. So lernen wir auch uns still zu beschäftigen, bis der Letzte fertig ist. Wir malen bunte Bilder aus, aber auch kreative Arbeiten mit Plastilin, Spielsand oder auch Bastelmaterial stehen künftig auf dem Plan.

Auch beim gemeinsamen Spielen danach ist unserem Erzieher unser Zusammenhalt als Team besonders wichtig. Miteinander statt gegeneinander, Gemeinschaft statt Alleingang, so werden wir auch die künftigen Jahre als Klasse fröhlich meistern!

G2 – Die Taferlklassler

Mein Name ist Elisabeth „Pisi“ Kopp. Seit 1988 bin ich mit Unterbrechungen, Karenz – bedingt, an der Schule als Halbinternatserzieherin tätig.

Mit Liebe, Umsicht und Respekt möchte ich mit den mir anvertrauten Kindern die nächsten vier Jahre verbringen, ihre Begabungen und Talente fördern und sie in ihrer sozialen Kompetenz stärken. Die Kinder sollen gerne bei mir sein und sich am Nachmittag wohl fühlen.

Neben Hausübung machen und Freizeit gestalten ist mir besonders wichtig, den Kindern in der Gruppe nicht nur Brauchtum zu vermitteln, sondern auch die christlichen Werte, die dahinterstehen. So sind bei uns der Hl. Martin, Erntedank, Advent, Weihnachten, Fastenzeit und Ostern fixe Punkte im Jahreskreis.

Das schönste für mich als Erzieherin ist, wenn ehemalige Kinder von mir, ihre eigenen Kinder bei uns an der Schule anmelden mit den Worten: „Ich hatte eine tolle Zeit hier und habe mich sehr wohl gefühlt. Für mein Kind wünsche ich mir das auch!“

G3  –  Mit Freude dabei!

„Haben wir heute gemeinsam gelacht?“ Wenn ich diese Frage mit „Ja“ beantworten kann, dann weiß ich, dass es ein guter Tag für die Gruppe war.

So ein langer Schultag kann für die Kinder ordentlich anstrengend sein. Nach einer netten Begrüßung gehen wir gemeinsam zum Mittagessen und danach gibt es die heiß erwartete Freispielphase. Sehr oft sind wir dabei im Schulhof, die frische Luft tut zu jeder Jahreszeit gut! Diese Zeit nützen viele Kinder auch dazu, um in aller Ruhe mit mir zu plaudern. Das ist immer ein großer Spaß! Oft sind das aber auch sehr private Momente, in denen ich viel über meine Gruppe erfahre.

In der Lernzeit sollten die Kinder mittlerweile sehr gut eigenständig arbeiten können. Schließlich sind wir schon in der zweiten Klasse! Wer Fragen hat oder sonst irgendwie Hilfe braucht, der kommt einfach zu mir. Ich helfe gerne jedem auf die Sprünge, lasse mir gern vorlesen und manchmal erinnere ich den einen oder anderen daran, dass er nicht sooo viel plaudern soll.

Besonders beliebt sind unsere Freitagsaktivitäten. Da feiern wir Geburtstage, Erntedank und andere Feste. Wir kochen, backen, basteln, experimentieren, forschen, bauen, spielen und gehen auf Ausflüge.

Am Ende des Tages ist es aber für mich nicht so wichtig, ob wir viel gelernt, gelesen oder gebastelt haben. Wichtig ist:

Ist es mir gelungen, jedes einzelne Kind, seine Persönlichkeit und seine Bedürfnisse wahr zu nehmen?

 

G4 – Kunterbunt wie das Leben, sind wir

Manche mögen’s grün, manche rot, manche grau, wir mögen es bunt und es wird uns nie fad. Bei uns wird jeder Tag zum kunterbunten Miteinander.
Bei uns gibt es HeimwerkerkönigInnen, VerkleidungskünstlerInnen, Gesangstalente, Naturentdecker, Leseratten, Mathetiger und Sporthungrige!

Um den großen Bewegungsdrang nach einem langen Schultag
nachzukommen, toben wir uns im Hof, auf der  Dachterrasse oder im Turnsaal aus.

Wir sind überaus wissbegierig, lesen gerne, machen Lernwörter-Training, erledigen unsere Hausübungen und beschäftigen uns mit kniffligen Mathe-Rätseln.

Besonders  viel Wert legen wir auf freundliches, höfliches Benehmen, Hilfsbereitschaft und kreatives Tun. Beim Singen, Malen, Basteln, Chillen und Toben lachen wir viel. Auch Feste und Feiern im Jahreskreis haben bei uns ihren Platz. So gestalten wir immer wieder das Martinsfest, Weihnachtsfest, die Geburtsfeier usw. mit.

Gefühle und Wünsche auszusprechen und auf die Bedürfnisse anderer einzugehen, lernen wir auch.

                    Wir sind so, wie wir sind. Und das ist das Schöne.
                    Das macht uns einzigartig und noch viel mehr.

 

G5 – BE YOURSELF!  Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon.

In meiner Nachmittagsgruppe, lege ich besonderen Wert auf die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit und die Förderung der emotionalen Intelligenz Ihres Kindes.

Es lernt langsam aus seiner Komfortzone herauszutreten, selbstständig und selbstbewusst zu handeln und aufzutreten.

Auch die sprachliche Entwicklung, Rhetorik, sowie ein klarer, kindgerechter Blick auf die aktuellen Geschehnisse in der Welt, stehen bei mir im Fokus.

Um diese Ziele zu erreichen, habe ich bei mir in der Gruppe folgende SCHWERPUNKTE:

MUSIKALISCHE UND SOZIALE PROJEKTE
THEATERPÄDAGOGIK
KREATIVITÄT
HERZENSBILDUNG
PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG
SPORT UND BEWEGUNG
PÄDAGOGISCH SINNVOLLE AUSFLÜGE UND ERLEBNISSE
FREMDSPRACHE: ENGLISCH

MIR IST besonders WICHTIG:

HUMOR: DAS PASSWORT FÜR`S LEBEN!
WERTSCHÄTZENDER UMGANG MIT MENSCH, NATUR UND TIER
OFFENHEIT UND DIREKTHEIT: ES GIBT NICHTS, WORÜBER WIR NICHT SPRECHEN KÖNNEN
GUTE, STETIGE KOMMUNIKATION UND OFFENHEIT
(99% ALLER MISSVERSTÄNDNISSE KÖNNEN DADURCH VERMIEDEN WERDEN)
VERTRAUEN
KONSEQUENTES, ABER LIEBEVOLLES HANDELN
GESUNDE ERNÄHRUNG

Einen kleinen Einblick in unsere zahlreichen Aktivitäten bekommen Sie hier anhand von ein paar Fotos:

Voller Energie wuchsen wir durch Musicals und Theaterstücke über uns hinaus und erlebten viele Glücksmomente.
Durch die freiwilligen Geldspenden konnten wir schon unter anderem Tierheime und Gnadenhöfe unterstützen!

Ich bin stolz darauf, euch die gesamte Volksschulzeit über begleiten zu dürfen und auf die Zeit danach vorbereiten zu können!

 

G6 – Zusammen macht´s mehr Spaß

Gemeinschaft ist ein wichtiger Punkt am Nachmittag. Miteinander tanzen wir zum Erntedankfest, singen Weihnachtslieder oder suchen Osternester. Im Team schaffen wir Ordnung in der Klasse, trösten einander, wenn einmal jemand traurig ist und besprechen unsere Wünsche. Gemeinsam genießen wir das Essen am Mittagstisch.

Religion ist ein Teil von uns. Wir glauben an Werte und versuchen auch jeden Tag danach zu leben. Achtsamkeit hilft uns zu merken, wie es anderen geht. Humor bringt uns alle zum Lachen. Lernen macht noch mehr Freude, wenn wir mit Begeisterung dabei sind.

Unkraut jäten wir regelmäßig in unseren Hochbeeten. Verschiedene Kräuter wachsen dort prächtig und dieses Jahr konnten wir sogar viele bunte Erdäpfel ernten.

Pausen verbringen wir so viel wie möglich draußen. Im Hof dürfen wir mit den Bällen spielen, auf der Dachterrasse können wir Schlösser bauen oder auf Stelzen gehen lernen. Wenn genug Zeit übrig ist, besuchen wir einen Park und toben uns dort aus.

Pünktlich zum Wochenende haben wir einen Nachmittag ohne Aufgaben. Dann gehen wir ins Kino, zum Christkindelmarkt oder ins Schwimmbad. Wenn wir in der Schule bleiben, feiern wir Feste, kochen und backen oder basteln fleißig.

Eine Stunde arbeiten wir konzentriert an unseren Hausaufgaben. Hilfe bekommen wir von unserer Erzieherin.  In der Leseecke ist es besonders gemütlich.

6 Gründe warum die Kinder gerne am Nachmittag im Halbinternat sind

  • Ich kann mit meinen Freunden spielen. (Rafael)
  • In der Schule die Hausübung zu machen ist besser. (Maya)
  • Fußball spielen macht im Hof Spaß. (David)
  • Ich liebe unsere Ausflüge. (Jana)
  • Am liebsten koche und backe ich. (Stella)
  • Zum Geburtstag feiern wir ein großes Fest. (Matteo)

 

G7 – Die liebenswerte Truppe

Unsere Gruppe besteht aus 19 liebenswerten Kindern, die aus einer dritten und vierten Klasse kommen. Obwohl wir eine zusammengelegte Gruppe sind, schaffen wir es jeden Tag, unser Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“ zu leben.

Wenn alle Kinder in der Klasse versammelt sind, gehen wir gemeinsam essen, verbringen unsere Freizeit teils im Hof, teils auf der Dachterrasse oder auch mal in der Klasse. In der Lernstunde arbeiten wir konzentriert und versuchen stets unser Bestes bei der Hausübung zu geben. Dabei wird nicht nur darauf geachtet, dass die Hausübung ordentlich gemacht wird, sondern die Kinder werden dabei auch unterstützt. So werden zum Beispiel auch mal schwierigere Beispiele in Mathematik nochmals gemeinsam besprochen oder die Bedeutung mancher Wörter erklärt, die uns im Alltag nicht so gebräuchlich sind.

Ein großes Highlight sind natürlich die hausaufgabenfreien Freitage, an denen wir viele Ausflüge unternehmen, Feste feiern oder basteln. Sehr oft zieht es uns bei unseren Ausflügen in die Natur.

Ganz wichtig ist uns, dass uns jeden Tag bewusst ist, dass wir eine Gemeinschaft sind und stets zusammen halten! Niemand soll das Gefühl haben, keine Freunde hier zu haben oder ausgeschlossen zu werden. Wir finden, uns gelingt das ziemlich gut!

 

G8 – Gemeinsam sind wir  nicht einsam

Wir, das sind 22 aufgeweckte Kinder zwischen acht und zehn, die mittlerweile zu einer tollen Einheit zusammengewachsen sind. Toll finde ich, dass die Gruppe sehr sozial ist. Braucht jemand Hilfe, wird ihm geholfen. Ist jemand traurig, werden Tränen getrocknet. Ganz wichtig ist es mir persönlich, den Kindern zu helfen, eigenständig zu werden.

Was macht uns aus?

Wir haben viel Spaß miteinander, spielen und lachen viel und auch wenn wir einmal miteinander streiten (was aber so gut wie nie vorkommt ;-)), dauert es nicht lange und wir versöhnen uns wieder. Toll finden wir, dass wir am Nachmittag Zeit für Dinge haben, für die der Vormittag zu kurz ist.

Was machen wir?

Zu Mittag genießen wir die sonnige Dachterrasse oder machen den Hof unsicher. Nach dem Mittagessen widmen wir uns der Hausübung, basteln, lesen, quatschen (ganz wichtig!!!) oder spielen. Wir feiern die Feste, wie sie fallen, sei es nun unsere Geburtstage, Erntedank, Hl. Martin, …

Kurzum, wir sind eine eingeschworene Truppe, die sich, wenn es darauf ankommt, aufeinander verlassen kann und Vieles miteinander erlebt.

 

G 9 – Die fröhliche Engelschar

Meine Nachmittagsgruppe besteht aus siebzehn wunderbaren Kindern. Es sind darunter fünf Mädchen und zwölf Jungen. Und obwohl ich seit fast dreißig Jahren in unserer Volksschule als Erzieher arbeite, habe ich – Hand aufs Herz! – bis jetzt noch nie solch eine Klasse gehabt, die so heiter und von unbeschwerter Fröhlichkeit erfüllt wäre, wie diese Gruppe, welche ich seit drei Jahren betreue.

Nun, wie sieht aber die Schulpraxis in diesem Kontext aus?

Jeden Tag beginnt unsere gemeinsame Zeit gleich nach dem Unterricht. Weil wir in diesem Schuljahr eine der ältesten Klassen sind, dürfen meine Schüler mit mir erst etwas später essen gehen. In dieser Zeitspanne toben sich die Kinder entweder im Hof  oder auf der Dachterrasse aus ; dabei wird viel geplaudert, im Freien gespielt und gelacht. Kein Wunder, dass die Kinder danach müde in den Speisesaal gehen; ja, sie sind müde, aber meistens sehr glücklich.

Jetzt wird es zur Abwechslung ernst!  Denn um 14 Uhr 15 fängt die Lernstunde offiziell an. Da wird still, konzentriert und vor allem eigenständig gearbeitet. Gelegentlich zu leisen Klängen der klassischen Musik. Und während die Kinder ihre Hausaufgaben machen, bemühe ich mich, ihre Schularbeiten in Deutsch und in Mathematik auf die Richtigkeit zu prüfen. Allmählich wird die Stimmung jedoch aufgelockert. Und ist der letzte Schüler mit seiner Hausübung fertig, beginnt die Freizeit. Da wird oft fleißig gebastelt. Auch spielen manche Kinder Schach miteinander. Und ab und zu wird ein Sudoku gemeinsam an der Tafel gelöst. Manchmal lese ich den  Schülern ein Gedicht, ein Märchen oder eine Geschichte aus der Bibel für Kinder vor. Manchmal erzählen wir den jeweiligen Text nach und besprechen wir ihn. Sogar wird mancher Text nachgespielt, wie der von dem legendären Augustin, dem Bänkelsänger aus Wien. Auch getanzt und gesungen haben wir viel in den letzten drei Jahren. Und am Freitag, an dem es keine Hausaufgaben gibt, haben wir zahlreiche Ausflüge gemacht. Und jedes Jahr bastelten wir mit den Eltern gemeinsam die Adventskränze, gestärkt mit verschiedenen Schmankerln vom selbst aufgebauten Buffet. Und im Laufe des Jahres vieles, vieles mehr!

Kurzum, viel Bewegung und Sport in der Schule einerseits und Herzensbildung wie auch christliche Werte andererseits sind mir besonders wichtig in der alltäglichen Arbeit mit Kindern. Und all das soll möglichst untermalt sein mit Humor. Denn Bewegung und Fröhlichkeit im Herzen tragen dazu bei, dass die Kinder immun gegen Krankheiten und somit gesund bleiben, was im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in der Welt von großer Bedeutung ist.

Diese Gesinnung, die ich vertrete, zeitigt Früchte. Besonders dann immer wieder, wenn manche von unseren Engeln, die vor vielen Jahren bei uns am Ende der vierten Klasse flügge geworden sind und somit unsere wunderbare Schule verlassen haben, zu uns Erziehern kurz zu Besuch kommen.

Aber meine fünf Schülerinnen und meine zwölf Schüler in der Nachmittagsgruppe haben noch einige Monate Zeit, um das Schulleben im Waldkloster zu genießen. Selbstverständlich in aller Fröhlichkeit.